Aktuell

23.09.2020: Lachner Wiehnachtszauber 2020: Die Hoffnung stirbt zuletzt!
Das Lachner OK unter der Leitung von Walter Rhyner (Inhaber) und Maja Brunner (künstlerische Leitung) teilt mit:
"Wir haben nicht nur gehofft, sondern auch alles in unserer Macht stehende unternommen, dass der diesjährige 14. Lachner Wiehnachtzauber stattfinden kann. Leider hat uns die Realität eingeholt und die sieht folgendermassen aus: Die steigenden Fallzahlen, die stets negativen Schlagzeilen, die bevorstehende kalte Jahreszeit, die der Ausbreitung des Virus – gemäss Fachleuten – noch weiter Vorschub leisten soll usw. All diese Faktoren haben dazu beigetragen, dass die Leute immer mehr Angst haben und Veranstaltungen dieses Jahr meiden. Das bedeutet im Klartext, dass unsere anfangs Juli phantastischen Ticket-Verkaufszahlen inzwischen völlig stagnieren.
Der Lachner Wiehnachtszauber lebt von seinem Gesamtkonzept: Traumhafte Weihnachtsstimmung am See mit beleuchtetem Zirkuszelt, Wiehnachtsmärt, Eisfeld. Im Zelt: Musik/Show, festliches Ambiente, feines Essen, gemütliches Zusammensein, Barbetrieb. Dieses Gesamtpaket können wir in der gewohnten Form - bedingt durch die diversen Sicherheitsvorschriften und Auflagen - dieses Jahr nicht bieten. Aus diesen Gründen und weil wir den inzwischen zur Tradition gewordenen Anlass, unser Publikum und uns selber nicht gefährden wollen, haben wir uns schweren Herzens entschlossen, den diesjährigen Lachner Wiehnachtszauber abzusagen.
Nachdem die Vorfreude ja bekanntlich die schönste Freude ist, haben wir nun dafür einiges an Zeit um uns auf den Lachner Wiehnachtszauber 2021 zu freuen. Umso mehr als unsere diesjährigen KünstlerInnen Linda Fäh, Sabrina Sauder, Frank Tender, Maja Brunner und Philipp Mettler mit seinem Wiehnachtszauber-Orchester nächstes Jahr mit dabei sein werden."
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10.09.2020: Folklorenachwuchs-Wettbewerb 2020 abgesagt
Aufgrund der aktuellen Lage hat sich der Verein Schweizer Folklorenachwuchs dazu entschieden, die diesjährige Durchführung vom 7. November 2020 abzusagen. Die geltenden Schutzmassnahmen würden es nicht erlauben, den Anlass im Fürstenlandsaal in Gossau SG vernünftig und sicher durchzuführen. Das ist äusserst bedauerlich. Der neue Termin und der nächste Austragungsort wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.
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02.09.2020: Am Sonntag, 18. Oktober laden die Räbschter Dorfspatzen zum dritten Polkatreff ein
Sich bei Blasmusik zum gemütlichen Zusammensein zu treffen, ist seit dem Frühling dieses Jahres nicht mehr selbstverständlich. Umso mehr ist es den Räbschter Dorfspatzen ein grosses Anliegen, den diesjährigen Polkatreff durchzuführen. Neben den Gastgebern geben die Buuremusig Engelburg sowie die Blaskapelle Arosa Böhmische ihr Repertoire zum Besten. Die «Arosa Böhmische» ist eine Projekt-Blaskapelle aus Teilnehmern der böhmischen Blaskapellenwochen in Arosa. Die bunt zusammengewürfelten Musikantinnen und Musikanten treten unter der Leitung von Michael Müller von den Egerländer Musikanten am Räbschter Polkatreff zum ersten Mal auf. Wegen der Corona-Situation steht nur eine beschränkte Anzahl Sitzplätze zur Verfügung. Vorreservationen sind zu Geschäftszeiten unter der Telefonnummer 071 722 70 70 möglich. Die Plätze bleiben am 18. Oktober 2020 bis 10.00 Uhr reserviert, danach werden sie freigegeben.

3. Räbschter Polkatreff, Sonntag, 18. Oktober 2020, Progyhalle Rebstein, Eintrittspreis Tageskasse: Fr. 12.00
09.30 Uhr Saalöffnung, 10.30-11.00 Uhr Blaskapelle Arosa Böhmische, 11.15-12.00 Uhr Räbschter Dorfspatzen, 12.15-12.45 Uhr Arosa Böhmische, 13.00-13.45 Uhr Räbschter Dorfspatzen, 14.00-15.30 Uhr Buuremusig Engelburg
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28.08.2020: Das Eidgenössische Musikfest 2021 ist definitiv ganz abgesagt
Die Auswirkungen der Corona-Situation lassen keine sichere Durchführung des EMF21 zu. Die Corona-Situation hat Auswirkungen auf die Vorbereitungen des 35. Eidgenössischen Musikfests Interlaken 2021. Nach gut zweieinhalbjähriger Planungszeit hat das OK beschlossen, das geplante Fest vom 13. bis 16. Mai 2021 nicht durchzuführen. Die gesundheitlichen Risiken und die fehlende Planungssicherheit gaben den Ausschlag für den Entscheid in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Blasmusikverband SBV, die Vorbereitungsarbeiten per sofort einzustellen.
Peter Flück, OK-Präsident EMF21: «Nach aktuellen Erkenntnissen werden wir im Mai 2021 die Sicherheit aller teilnehmenden Musizierenden und rund 100'000 geplanten Besuchern nicht gewährleisten können. Wir bedauern den Entscheid sehr, aber die Gesundheit aller Teilnehmer hat oberste Priorität und dazu müssen wir auch unsere Verantwortung für den laufenden, finanziellen Aufwand wahrnehmen.» Nationale Anlässe dieser Grössenordnung benötigen eine lange Vorbereitungszeit und können ihre Ausstrahlung als national verbindendes Fest nur in einem unbeschwerten Umfeld vollumfänglich entfalten. In der aktuellen Corona-Situation gehen die Veranstalter nicht davon aus, dass die Bevölkerung im Mai 2021 mit Freude und in Scharen an ein Eidgenössisches Musikfest reisen würde.
Die bereits entstandenen Kosten hoffen die Veranstalter über verschiedene Partnerschaften abdecken zu können. Das EMF21 kann nicht um ein Jahr verschoben werden, ohne den Turnus der verschiedenen Kantonalfeste im ganzen Land zu stören.
Die nächste ordentliche Austragung eines Eidgenössischen Musikfests ist im ersten Halbjahr 2026 vorgesehen und der Verein «Eidgenössisches Musikfest Interlaken 2021» wird an der ordentlichen Vereinsversammlung vom 7. September mit den Trägervereinen über eine Durchführung im Jahr 2026 entscheiden. Das OK EMF21 empfiehlt dem Verein eine Durchführung im 2026 zu beschliessen.
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26.08.2020: Das Zürcher Oberländer Blaskapellentreffen vom 26. September 2020 in Fischenthal ist abgesagt
Die Mitteilung des OKs: "Liebe Blasmusikfreunde. Leider müssen wir verkünden, was vielleicht einige von euch schon befürchtet haben. Glaubt uns, die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, aber die Vernunft siegt gegen die Hoffnung. Wir hatten immer einen Funken Hoffnung, doch die aktuellen Schutzkonzepte von Bund und Kanton machen es uns unmöglich ein Blaskapellentreffen in gewohnter Qualität zu organisieren. Der bürokratische und logistische Aufwand steht in keinem Verhältnis zu einem solchen Anlass und wir möchten auch auf keinen Fall die Gesundheit von Musikanten und Publikum aufs Spiel setzen. Damit scheint das Jahr 2020 für uns definitiv gelaufen zu sein. Schade! Wir hoffen das die Kultur- und Eventbranche irgendwann wieder umso stärker auflebt. Mit einem blutenden Musikantenherz, eure Blaskapelle Fiblaska"
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19.08.2020: Der Bettag-Sonntag ist Heirassa-Sunntig!
Das 16. Heirassa-Festival ist zwar auf 2021 (3. – 6. Juni) verschoben, aber am Bettag-Sonntag, 20. September 2020 gibt es einen Heirassa-Sunntig! In fünf Lokalen bieten wir Volksmusik vom Feinsten mit hochkarätigen Formationen:
12.00 – 15.00 SeeHotel Gotthard Kapelle Carlo Brunner
12.00 – 15.00 Restaurant Riva Claudia Muff mit Luzerner Ländler-Band
12.00 – 15.00 Hotel Beau Rivage Kapelle Valotti-Enzler-Näf-Rohrer
12.00 – 15.00 Hotel Central Kapelle Bühler-Fischer
12.00 – 15.00 Hotel Viktoria Kapelle Gebr. Hess

Die letzten Monate waren eine schwierige Zeit für die Kultur im Allgemeinen und die Volksmusik im Besonderen. Keine Konzerte, keine Feste, keine freundschaftliche Begegnungen. Der Umgang mit Corona ist schwierig – Ungewissheit, Unsicherheit, Unklarheit dominierten. Dazu Beni Nanzer, Präsident des Heirassa-Vereins, und Josef Odermatt, OK-Präsident des Heirassa-Festivals: "Auch wir standen im Februar/März mitten in der Organisation des Festivals. Doch ab Mitte April zeichnete es sich ab, dass das Risiko einer Grossveranstaltung zu gross wäre. Und so fällte das OK den Entscheid, das 16. Heirassa-Festival auf 2021 zu verschieben."

Langsam kehrt ein wenig Normalität zurück. Es finden wieder Konzerte und Veranstaltungen im kleineren Rahmen statt. Josef Odermatt: "Wir beobachteten die Entwicklung aufmerksam und hatten auch Kontakt mit den Behörden und mit anderen Konzertorganisationen. Es waren aber auch unsere Heirassa-Freunde und die Sponsoren, die uns motivierten, im Rahmen der vorgegebenen Möglichkeiten in Weggis etwas Heirassa-Stimmung aufkommen zu lassen." Für das OK war vom Anfang an klar, dass wir dieses Jahr keine Grossveranstaltung organisieren werden, d. h. keine Konzertlokalitäten von über 1000 Plätzen wie z. B. der Pavillon am See. Beni Nanzer verschweigt aber auch nicht, dass wir damit zum einen den Formationen eine Auftrittsmöglichkeit bieten, teilweise ist es der erste Auftritt von einzelnen Formationen seit Februar. Zudem haben die Besucher/-innen die Möglichkeit, das einheimische Gewerbe zu unterstützen.

Der Eintritt zu den Konzerten ist gratis. Dazu OK-Präsident Josef Odermatt: "Ermöglicht wird dieser Heirassa-Sunntig von vielen grossen und kleinen Heirassa-Sponsoren, Gönnern und Freunden. Sie haben uns unmittelbar nach der Absage des Festivals 2020 grosszügig unterstützt und geholfen, die bereits aufgelaufenen Kosten zu tragen. Und sie haben uns motiviert, wenn immer möglich auch 2020 schon Einzelkonzerte zu organisieren. Das Resultat ist nun der 20. September. Wir freuen uns auf Volksmusik vom Feinsten!" Der Run auf die Platzkarten in den Konzertlokalen ist enorm. Es ist damit zu rechnen, dass alle fünf Konzerte ausgebucht sein werden.

Anmeldungen haben direkt bei den Konzertlokalen zu erfolgen:
- SeeHotel Gotthard, 041 390 21 14, Email: gotthard@gotthard-weggis.ch
- Restaurant Riva, 041 390 18 88, Email: amsee@rivaweggis.ch
- Hotel Beau Rivage, 041 392 79 00, Email: info@beaurivage-weggis.ch
- Hotel Central, 041 392 09 09, Email: info@central-am-see.ch
- Hotel Viktoria, 041 390 11 28, Email: info@viktoria-weggis.ch
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28.07.2020: Der Ostschweizer Solisten- und Ensemblewettbewerb OSEW 2020 findet doch statt
Der 20. OSEW vom 5./6. September 2020 hätte eigentlich als grosser Jubiläums-Anlass gefeiert werden sollen. Der Coronavirus funkte dazwischen und man befürchtete sogar, dass der OSEW in diesem Jahr nicht stattfinden kann. Aber dank grosser Arbeit des Vorstands, der Musikkommission und umfangreichem Schutzkonzept steht dem Wettbewerb nichts mehr im Weg.
Als im Januar die erste OK-Sitzung stattfand, dachte niemand an die kommenden Schwierigkeiten. Mit grosser Freude wurde geplant und vorbereitet. Das Jubiläum 20 Jahre OSEW sollte gross gefeiert werden mit einer Abendunterhaltung und einem bekannten Blasorchester. Der Wettbewerb wurde ausgeschrieben, doch dann schlug der Virus zu und der Anlass stand kurzzeitig auf wackligen Beinen.
Der Anmeldeschluss wurde verlängert und schliesslich haben sich so viele Teilnehmer angemeldet wie noch nie. Die Kategorie Slow Melody findet wie gewohnt am Samstag statt und der Solo-Wettbewerb, Drum-Set und gemischte Ensembles gehen am Sonntag über die Bühne. Das umfangreiche Schutzkonzept sieht vor, dass die Zuschauer nur beschränkt Zugang zu den Wettspiellokalen haben. Die Rangverkündigungen finden laufend über den Tag verteilt statt, beim Unterstand des Sekundarschulhauses in der Schulanlage Grünau.
Der Studentenwettbewerb findet nicht statt, ebenso verzichtet man aus Sicherheitsgründen auf das grosse Finale zum «Solo-Champion» am Sonntag. Diese Punkte werden am OSEW 2021 selbstverständlich wieder ins Programm aufgenommen.
Das OK hofft, den beliebten Wettbewerb mit den gegebenen Umständen trotzdem erfolgreich durchführen zu können und so die grosse Arbeit von Musikerinnen und Musikern sowie den Ausbildnern zu würdigen. Gerade in dieser Zeit ist eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung sehr wichtig und wie sagte doch Friedrich Nietzsche einst: «Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.»
Auf eine Festhütte auf dem Wettbewerbsgelände wird dieses Jahr verzichtet, jedoch ist eine kleine Festwirtschaft vorhanden. Das Jubiläum wird am OSEW 2021 nachgeholt und mit diversen Aktivitäten gefeiert.
www.osew.ch
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21.07.2020: Es gibt wieder einige Veranstaltungen
In der Blaskapellenszene werden nächstens wieder Konzerte stattfinden. Beispielsweise die Mastrilser Dorfmusikanten am 2. Oktober 2020 im Pizolpark Mels, die Fihuspa am 10. Oktober 2020 in der Brauerei Freihof in Gossau SG, das Jahreskonzert der Blaskapelle Etzel-Kristall am 24. Oktober 2020 in Einsiedeln, der Böhmische Sonntag mit den Thunersee Musikanten, der Blaskapelle Kronjanka und den Schlossberg Musikanten Uster, am 25. Oktober 2020 im Lötschbergsaal in Spiez.
In der Volksmusikszene gibt es vereinzelte Konzerte in Restaurants und die Stubete am See findet in angepasster Version am 29./30. August 2020 in Zürich statt.
Ein grösserer Anlass findet mit Dani Häusler statt: Das Neue Zürcher Orchester NZO feiert 2020 sein 30-jährigen Bestehen ! Mit dabei diesem Klassik-Happening ist auch wieder der Volkmusiker und Klarinettist Dani Häusler. Ursprünglich war vorgesehen, den Anlass in Bern (wie bereits 2010 und 2015) im Kultur-Casino durchzuführen. Aufgrund der ganzen Corona-Krise sowie der schon seit März existierenden Vorgaben des Bundes, des BAG's sowie auch bestehender Schutzkonzepte (u.a. im Kultur-Casino) musste aber inzwischen schweren Herzens den Entscheid gefällt werden, dass der Event am 23.8. örtlich und künstlerisch nicht im gleichen Rahmen wie 2010 und 2015 durchgeführt werden kann. Martin Studer, Dirigent und Leiter: "Dennoch wollten wir, wenn irgend möglich, den ganzen Anlass nicht einfach ersatzlos absagen. Und: nach intensiven, aktuell immer noch laufenden Abklärungen sowie dank grösserer Umstellungen auch im künstlerischen Bereich konnten wir nun aber aus der Not eine Tugend machen und – unter Einhaltung der aktuell noch gültigen Vorgaben und Schutzkonzepte – ein attraktives Gesamt-Konzept für den Anlass in Bern und Zürich erarbeiten.
Das Gesamt-Konzept für den Jubiläums-Event 30 Jahre NZO unter dem Motto «Wiedersehen mit Freunden»
sieht nun (für die beiden Konzert-Orte Zürich und Bern) folgendermassen aus:
- 1. Teil «Auftakt»: Ganztägiger öffentlicher Jubiläums- & Förder-Anlass mit kleinerer Besetzung und Top-SolistInnen.
- 2. Teil «Festakt»: Geplanter zusätzlicher Anlass in grösserem Rahmen (Casino, Tonhalle) in der nächsten Spielzeit.
Termine (ganztägige Anlässe): ZÜRICH: Sa, 22.8.2020 Kirche St. Peter (anstatt Tonhalle) BERN: Sonntag 23.8.2020 Konservatorium (anstatt Casino)"
Weitere Informationen www.nzo.ch
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13.07.2020: Das Baarer Blaskapellentreffen findet nicht statt
Die offizielle Mitteilung: An der letzten OK-Sitzung haben wir entschieden das Baarer Blaskapellentreffen vom 30. August 2020 abzusagen. Aus Sicht der Blasmusik erfolgte dieser Entscheid mit zwei weinenden Augen. Wir mussten uns jedoch der Vernunft beugen. Denn die Auflagen, welche die Schutzkonzepte (Konzerte und Gastro) an uns stellen, können wir nicht sicherstellen. Zudem wäre ein gemütliches Blaskapellentreffen, wie wir es uns vorstellen, unter diesen Bedingungen nicht möglich. Natürlich steht bei diesem Entscheid auch das Wohl und die Gesundheit der teilnehmenden Musikantinnen und Musikanten sowie der Besucherinnen und Besucher im Vordergrund. Unterstützt wurden wir bei unserem Entschluss durch den Entscheid der Gemeinde Baar, auf eine 1. Augustfeier zu verzichten. Denn das Fest am Nationalfeiertag hat den gleichen Charakter wie das Blaskapellentreffen. Auch die Gemeinde Baar hält bei ihrer Mitteilung fest, dass die Schutzmassnahmen einen Anlass in der gewünschten Art nicht zulässt.
Wir schauen positiv in die Zukunft, denn: Mit dieser Absage ist natürlich das Baarer Blaskapellentreffen nicht gestorben. Wir haben daher bereits das Datum für das nächste Baarer Blaskapellentreffen definiert: 3. Baarer Blaskapellentreffen neu am 27. August 2023. Alle Formationen, welche im 2020 teilgenommen hätten, haben bereits signalisiert, dass sie aus heutiger Sicht auch im 2023 wieder mit dabei sind.
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29.06.2020: Das World Band Festival 2020, inklusive Volksmusik ist Trumpf und Tattoo On Stage, ist abgesagt.
Mit grosser Vorfreude wurde im März 2020 das World Band Festival Luzern angekündigt und den Vorverkauf gestartet. Die Euphorie bei den Musikern und dem Publikum war gross. Leider erreichte uns nur wenige Tage nach der Programmbekanntgabe die Hiobsbotschaft «Coronavirus». Trotz aller Widrigkeiten wurde unermüdlich an der diesjährigen Ausgabe gearbeitet und alle denkbaren Möglichkeiten für eine Durchführung geprüft. Leider muss nun das Festival 2020 zum letztmöglichen Zeitpunkt absagt werden.
Nach wie vor ist der internationale Reiseverkehr sehr unberechenbar und stark eingeschränkt. So wurden bereits gebuchte Flüge ohne Umbuchungsmöglichkeiten storniert. Einige Orchester sind aktuell mit einem Ausreiseverbot auf unbestimmte Zeit belegt. Dazu gelten strikte Auflagen, wonach eine Vielzahl von Musikern nach einer Rückreise aus der Schweiz in ihr Heimatland in Zwangsquarantäne verweilen müssten. Dazu kommt noch der finanzielle Aspekt. Blasmusikkonzerte in diesem Format sind nur in einem Festival realisierbar, damit die enormen Basiskosten solidarisch von allen Veranstaltungen getragen werden können. Das World Band Festival Luzern ist unter den aktuellen Bedingungen nicht realisierbar. Die bereits gekauften Tickets werden vollumfänglich zurückerstattet.
Die Absage des World Band Festivals vom 19. bis 27. September 2020 betrifft alle folgenden Events: Swiss Open Contest, World Band Festival - Live, Brass-Gala mit Black Dyke Band, Dixie Night mit Dutch Swing College Band, Time To Swing mit BBC Big Band, Symphonic Winds mit dem Symphonischen Blasorchester Schweizer Armeespiel, Lucerne International Soloist Competition, Entertainment-Gala mit Christoph Walter Orchestra, Amazing Brass mit Canadian Brass, Volksmusik ist Trumpf (mit Blaskapelle Rigispatzen Küssnacht, Natur pur - Naturjuuz, Die Hoamaligen, Dani Häusler, Konstantin Kaiser und Nicolas Senn), Beethoven 5 mit Philharmonie Baden-Baden, Tattoo On Stage.
Der nächste Termin: World Band Festival 2021 vom Samstag, 25. September bis Sonntag, 3. Oktober im KKL Luzern.
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13.06.2020: Albert Vitali ist gestorben
Der Präsident der Interessengemeinschaft Volkskultur Schweiz und Fürstentum Liechtenstein und Luzerner FDP-Nationalrat ist gestern unerwartet von uns gegangen.
Albert Vitali ist wenige Wochen vor seinem 65. Geburtstag an einer Krebserkrankung verstorben. Der FDP-Politiker war im letzten Herbst für eine dritte Legislatur in den Nationalrat gewählt worden. Der Finanzfachmann mit eigenem Treuhandbüro war Präsident der nationalrätlichen Finanzkommission. Vor seiner Wahl als Nationalrat war Albert Vitali politisch als Gemeinderat in seiner Wohngemeinde Oberkirch und als Luzerner Kantonsrat, wo er der FDP-Fraktion vorstand, engagiert.
Albert Vitali war ein Vollblutpolitiker. Daneben gehörte seine Leidenschaft dem Jodeln und Schwingen. So war er OK-Vizepräsident des Eidgenössischen Schwingfests 2004 in Luzern und OK-Mitglied des Eidgenössischen Jodlerfests 2008, ebenfalls in Luzern.
Albert Vitali war seit 2013 Präsident der Interessengemeinschaft Volkskultur (IGV) Schweiz und Fürstentum Liechtenstein. Unter seinem Präsidium wuchs die IGV auf insgesamt 33 Mitgliederverbände an und ist nun mit über 400‘000 Aktiven die grösste Dachorganisation, die sich als kulturpolitische Organisation versteht und die Interessen der Volks- sowie der Laienkultur vertritt. Als Präsident der Schweizerischen Interessengruppe Volkskultur kämpfte Nationalrat Albert Vitali unter anderem an vorderster Front gegen die Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren.
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06.06.2020: Jetzt kapituliert auch die Olma
Die Olma, die beliebteste Publikumsmesse der Schweiz und ein Höhepunkt des gesellschaftlichen Lebens der Ostschweiz, findet im Oktober 2020 nicht statt. Die Verantwortlichen der Olma Messen St.Gallen haben in den vergangenen Wochen verschiedene Szenarien und Alternativen geprüft. Die Einschätzung der Chancen und Risiken zeigt leider, dass eine erfolgreiche Durchführung der Olma 2020 nicht möglich ist. Die Olma Messen arbeiten intensiv an verschiedenen Konzepten, um das Messe- und Veranstaltungsgeschäft so rasch und sicher wie möglich wieder zu starten.
Nach der erfolgreichen Olma 2019 mit 363'000 Besuchern während 11 Messetagen und über 600 Ausstellern auf 50'000 m2 Fläche standen die Vorzeichen für die diesjährige Ausgabe der beliebten und traditionellen Herbstmesse sehr gut. Zahlreiche Sonderschauen und Rahmenveranstaltungen waren in Planung, und der Anmeldestand der Aussteller war sehr erfreulich. Die Entwicklungen rund um das Coronavirus stellten die Olma Messen St.Gallen jedoch schon früh
vor die Frage, ob eine erfolgreiche Durchführung der Olma vom 8. bis 18. Oktober 2020 verantwortet werden kann. Der Erfolg der OLMA lebt zu einem wesentlichen Teil vom Erlebnis- und Volksfest-Charakter, der Geselligkeit und Gemütlichkeit. Nähe und Austausch zwischen den Menschen gehören untrennbar zur Olma.
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03.06.2020: Ils Fränzlis da Tschlin: ‹Mit alles und scharf!›
Letztes Jahr mit dem Schweizer Musikpreis ausgezeichnet, präsentieren die Fränzlis jetzt ihr sechstes Album und werden zur Bigband!
Mit den drei Zusatzfränzlis Barbara Gisler, Niculin Janett und Balthasar Streit holen sich die Unterengadiner Volkmusikanten eine gehörige Portion Appenzellerness-, Jazz- und «mit alles und scharf»-Expertise ins Boot. So hört man denn bei «Ils Fränzlis mit alles und scharf!» nebst schönen Wälzerlis und flotten Märschlis auch eine grosszügige Portion Gesang und Gejodel, eine Prise Jazz, eine Messerspitze Balkan-Gewürz und sogar noch ein bisschen Romantik und Drama!
Die «Fränzlis» aus dem Homeoffice! HIER ANSEHEN

Die geplante CD-Taufe und weitere Konzerte werden aufgrund der aktuellen Umstände auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.
Ils Fränzlis da Tschlin
Anna Staschia Janett, Violine
Cristina Janett, Cello
Curdin Janett, Akkordeon und Kontrabass
Domenic Janett, Klarinette
Madlaina Janett, Bratsche
Gäste «mit alles und scharf»
Barbara Gisler, Cello und Kontrabass
Niculin Janett, Saxofon
Balthasar Streit, Trompete
www.fraenzlis.ch
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18.05.2020: HomeOffice in der probefreien Zeit
Leider hat die Blaskapelle Venovana bis jetzt und auch weiterhin Zwangspause fürs Proben. Wir sind aber nicht untätig gewesen und so wurde eine spontane Idee umgesetzt, indem jeder zu Hause die Polka "Nechod k nám" nach dem sogenannten Click-Track vom Schlagzeuger und Bassisten eingespielt wurde und dann jeder zu Hause seinen Part dazu eigenständig einspielte und von sich dabei gefilmt hat. HIER könnt ihr das Resultat dieses Experimentes sehen!
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14.05.2020: Blaskapellentreffen 2022
Auf Grund der aktuellen Lage im Zusammenhang mit dem Coronavirus (COVID-19) sehen wir uns leider gezwungen, das 23. Schweizerische Blaskapellentreffen vom 11. bis 13. September 2020 in Grosswangen abzusagen. Wegen der Coronakrise dürfen bis zum 31. August keine Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen stattfinden. Leider müssen wir davon ausgehen, dass auch im September das "Social Distancing" eingehalten werden muss. Unter diesen Umständen kann ein Blaskapellentreffen, das ja in grossem Masse vom gemütlichen Zusammensein lebt, nicht durchgeführt werden. Schweren Herzens, aber mit der Überzeugung das Richtige zu tun, hat das OK zusammen mit der IG Schweizer Blaskapellen diesen Beschluss gefasst. Wir wollen in Grosswangen ein Fest organisieren, an dem zwanglos, und ohne Einschränkungen gefeiert werden darf, und das ist unter momentanen Voraussetzungen nicht möglich.
Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Mit Freude dürfen wir mitteilen, dass das 23. Schweizerische Blaskapellentreffen Grosswangen zwei Jahre später, vom 09. bis 11. September 2022, nachgeholt wird. Das Organisationsteam des Schweizerischen Blaskapellentreffens Weinfelden 2022 hat grosse Solidarität gezeigt und sich bereit erklärt, ihren bereits geplanten Anlass ebenfalls um zwei Jahre, ins Jahr 2024, zu verschieben. Für dieses Entgegenkommen und die Flexibilität ist dem OK Weinfelden an dieser Stelle von allen involvierten Parteien ein grosses Dankeschön auszusprechen.
Die IG Schweizer Blaskapellen dankt besonders auch den Mitwirkenden im OK Grosswangen. Die Bereitschaft, die weit fortgeschrittenen Vorarbeiten aufrecht zu halten, weiterzuführen und wo notwendig weiterzuentwickeln, ist für die ISB ein Glücksfall. Dieses sehr grosse Engagement ist beispiellos und wird von der ISB entsprechend gewürdigt.
Bereits jetzt wünscht die IG Schweizer Blaskapellen dem Team aus Grosswangen und natürlich auch allen Musikanten und Festbesuchern für das Jahr 2022 ein Superfest. Mit einer zahlreichen Festteilnahme und möglichst vielen Anmeldungen für das Wettspiel wie auch für die Freikonzerte, kann das Engagement des OK Grosswangen entsprechend anerkannt und gewürdigt werden.
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06.05.2020: Das Schweizerische Buremusigträffe am 23. August 2020 in Schwellbrunn AR kann nicht wie geplant stattfinden.
Angesichts der aussergewöhnlichen Situation im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat der Bundesrat am 29. April 2020 das Veranstaltungsverbot für Grossveranstaltungen bis mindestens Ende August 2020 verlängert. Dieses Veranstaltungsverbot bedeutet auch, dass das Schweizerische Buremusigträffe am Sonntag, 23. August 2020 nicht durchgeführt werden kann.
Das OK Buremusigträffe Schwellbrunn hat nun entschieden, seinen nächsten grossen Anlass für den Sonntag, 21. August 2022 zu organisieren.
Im autofreien Dorfzentrum wird auf vier Freiluftbühnen von 10 bis 18 Uhr nonstop Buremusig geboten. Umrahmt wird das Musikprogramm von einem gemütlichen Festbetrieb, der mit bodenständiger Kost für das leibliche Wohl von Besucherinnen und Besuchern sorgt. Das Festprogramm findet bei jeder Witterung im Dorfzentrum von Schwellbrunn statt. Ein breit abgestütztes Organisationskomitee, Sponsoren und Gönner sowie viele Helferinnen und Helfer aus den Schwellbrunner Vereinen machen die Organisation und die Durchführung des Anlasses bei freiem Eintritt möglich.
Das OK Buremusigträffe Schwellbrunn freut sich, am Sonntag, 21. August 2022 zahlreiche Gäste aus nah und fern zum nächsten Buremusigträffe begrüssen zu dürfen. So viel sei für 2022 schon mal verraten: Es wird neu zusätzlich eine Themenbühne geben!
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05.05.2020: Das Eidgenössische Volksmusikfest 2019 zieht eine positive Bilanz
Die Klänge und die Bilder von Crans-Montana 2019 sind noch allen in Erinnerung. Dieses einzigartige Treffen verzauberte mehr als 1200 Musikantinnen und Musikanten aus der ganzen Schweiz und präsentierte die verschiedenen Facetten der Volksmusik und der Walliser Traditionen. « So klingt das Herz der Schweiz ». Mit diesem Slogan haben der Verband Schweizer Volksmusik VSV und das Organisationskomitee die Vielfalt der Volksmusik hervorgehoben. Zum ersten Mal empfing eine Bergregion diese unglaubliche musikalische Vielfalt, welche die verschiedenen Kulturen der Schweiz repräsentiert.
Nicht weniger als 330 Konzerte fanden an 20 Veranstaltungsorten statt. In einem Bergchalet, in den Weinbergen, am Gletscher oder mitten im Ort auf dem Lac Grenon konnten Zehntausende von Zuschauern in einem spektakulären und geselligen Rahmen die Volksmusik in Crans-Montana entdecken. Einer der Höhepunkte war zweifellos der offizielle Teil und der grosse Umzug am Sonntag, bei dem 44 farbenfrohe Sujets unter den wachsamen Augen von Bundesrat Alain Berset durch die Strassen von Crans-Montana zogen.
Mit insgesamt 525 Minuten Live-Übertragungen im Schweizer Fernsehen und dem Schweizer Radio begeisterte das eidgenössische Volksmusikfest ein grosses Publikum mit grossartigen Klängen und Bildern aus Crans-Montana. Die Besucherzahlen blieben etwas unter den Erwartungen, da einerseits weniger Volksmusikfreunde aus der Deutschschweiz als erwartet die Reise ins Wallis unternommen haben und andererseits die Volksmusik in der Westschweiz weniger stark verankert ist als in der Deutschschweiz. Die Teilnehmenden waren sich aber alle einig, dass es ein tolles und unvergessliches Volksmusikfest war.
Das Eidgenössische Volksmusikfest endete auch in Bezug auf das Budget positiv. Dank einer strikten Ausgabenkontrolle konnte das Budget von CHF 2,5 Millionen eingehalten werden und Crans-Montana 2019 schliesst mit einer ausgeglichenen Rechnung ab.
Das nächste Eidgenössische Volksmusikfest findet 2023 in Bellinzona statt.
Das Video vom EVMF HIER
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05.05.2020: Das Eidgenössische Akkordeon-Musikfest Bulle 2021 wird verschoben oder abgesagt
Die gegenwärtigen wirtschaftlichen und gesundheitlichen Bedingungen erlauben es nicht, dieses Fest, das vom 20. bis 23. Mai 2021 geplant war, in Ruhe vorzubereiten. Ein Fest, an dem sich alle Akkordeonist*innen der Schweiz getroffen hätten. Die Organisatoren arbeiten an einer Verschiebung oder an einer eventuellen definitiven Absage.
Seit mehr als zwei Jahren haben die Akkordeonvereine von Bulle, Marsens und La Roche ein Organisationskomitee von fünfzehn Personen versammelt, um die alle vier Jahre stattfindende Veranstaltung der Schweizer Akkordeonspieler*innen zu organisieren. Das Organisationskomitee hat sich am 28. April per Videokonferenz getroffen, um die Risiken der Organisation der Veranstaltung, die erhebliche Kosten verursacht, zu analysieren. In einem ungünstigen Kontext hinsichtlich Sponsoren- und Partnersuche wurde einstimmig – mit grossem Bedauern – beschlossen, an der Veranstaltung vom 20. bis 23. Mai 2021 nicht länger festzuhalten. Die wirtschaftliche Ungewissheit beim Festhalten an der Veranstaltung und die Verantwortung bei der Einschreibung von über 1300 Musiker*innen aus der ganzen Schweiz erlauben es nicht, die Organisation einer solchen Veranstaltung solid und mit der nötigen Ruhe fortzusetzen.
Die organisierenden Vereine und das Organisationskomitee werden an möglichen Szenarien für die Verschiebung des Festes ab Ende Mai arbeiten. Eine definitive Annullierung wird dabei nicht ausgeschlossen. Die Überlegungen werden die Entwicklung der gesundheitlichen und wirtschaftlichen Lage im Land und insbesondere in der Region miteinbeziehen – abgestimmt mit dem Dachverband accordeon.ch. Zur gegebenen Zeit wird über das Resultat und das weitere Vorgehen zum Fest informiert.
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04.05.2020: Die Massnahmen gegen das Coronavirus wirkt sich weiter auf alle Veranstaltungen aus
Nun sind auch die grösseren Anlässe, die bis Ende August 2020 hätten stattfinden sollen, abgesagt worden und auf 2021 verschoben worden. Das sind u. a. das Heiden Festival, das Eidgenössische Jodlerfest in Basel, das Heirassa Festival in Weggis, das Appenzeller Ländlerfest, das Schweizerische Buremusigträffe in Schwellbrunn (ins 2022), der Trachten- und Volkstanztag im Ballenberg sowie alle Schwingfeste inklusive dem Eidgenössischen Jubiläums-Schwingfest in Appenzell. Was mit den Anlässen im Herbst passieren wird, ist im Moment noch sehr ungewiss.
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27.04.2020: Blasmusikentzug und die Folgen:
Das Dorf Obersasbach löst den Blasmusikentzug wegen den Corona-Verordnungen auf ihre ganz eigene Art und Weise.
So beantworten sie auch diese heikle Frage: Kann man ein Dorf auf Blasmusik-Entzug setzen? Die Corona-Verordnungen jedenfalls lassen wenig Spielräume für Blasmusikformationen und traditionelle Blaskapellen. Die Trachtenkapelle aus Obersasbach TKO allerdings hat eine eine Lücke gefunden – und liess ihre Mitglieder für die Kamera im jeweils eigenen Auto zum Konzert antreten. Sie HIER eine neue gelungene Videoproduktion.
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22.04.2020: Wiederaufnahme Probenbetrieb noch ungewiss
Ab dem 27. April 2020 treten die ersten Lockerungen in Sachen Corona-Lockdown in Kraft. Dies hat der Bundesrat in diesen Tagen bekannt gegeben. Damit sind längst nicht alle Fragen geklärt. Was die schrittweise Lockerung für die aktiven Musikanten und Sängern bedeutet, steht heute leider noch nicht fest und kann daher auch noch nicht kommentiert werden. Die Verbände sind aber daran, diese Thematik mit den verantwortlichen Bundesstellen zu klären. Vorderhand gilt das verfügte Proben- und Konzertverbot strikt und uneingeschränkt weiter.
Vermutlich wird der Bundesrat am 29. April über das Veranstaltungsverbot der kommenden Monate informieren.
"Das Arbeiten zu Hause sei nach Möglichkeit nach wie vor empfohlen", sagte Bundesrat Alain Berset an der heutigen Medienkonferenz. "Am 27. April werde überhaupt nicht alles vorbei sein. Wenn wir jetzt nachlassen, wird es noch eine zweite Welle geben." Auch das Versammlungsverbot ab fünf Personen bleibe bestehen.
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22.04.2020: 12. Europäisches Jugendchor Festival Basel NEU vom 12. bis 16. Mai 2021
Der Vorstand des Vereins Europäisches Jugendchor Festival Basel teilt mit grosser Freude mit, dass es gelungen ist, das 12. Europäische Jugendchor Festival Basel vom 20. bis 24. Mai 2020 auf die Auffahrtstage vom 12. bis 16. Mai 2021 zu verschieben. Drei grosse Chor- und Musikfestivals der Schweiz, gegen 100 Kooperationspartner des Festivals und 43 eingeladene Kinder- und Jugendchöre zeigen sich solidarisch und machen den Entscheid mit ihrer Flexibilität und ihrem Enthusiasmus möglich.
Über 2 000 Kinder und Jugendliche hätten 2020 in die Region Basel reisen sollen, um dort über 40 Konzerte für ein Publikum von mehr als 30000 Zuhörenden zu geben. COVID 19 verunmöglichte die planmässige Durchführung des internationalen Chorfestivals. Niemand hätte für möglich gehalten, was nun Tatsache ist. Gleich mehrere andere Festivals zeigen sich solidarisch, setzen ihre eigenen Anlässe zu neuen Terminen oder lassen sich auf neue Kooperationen ein. Das Schweizerische Kinder- und Jugendchorfestival wird vom Mai 2021 auf Mai 2022 verschoben und findet neu gleichzeitig mit dem Schweizerischen Gesangsfestival statt. Cantars, das Kirchenklangfestival 2021 stimmt einer Verschiebung des Schweizerischen Chorleiter-Treffens nach Basel zu. Zudem haben einige Konzertveranstaltende zugunsten des Festivals ihre bereits reservierten Termine verschoben, die Verantwortlichen der Gastorganisationen haben zugesichert, erneut Gastfamilien für über 500 Kinder und Jugendliche zu suchen und die Freiwilligen freuen sich schon jetzt auf ein Festival 2021.
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20.04.2020: Geris Ländlertipp "Das Vorbild mit Zuger Bluet"
Mit ihm zusammen darf ich im Handorgelduo Dolfi Rogenmoser/Friedel Herger musizieren. Ich kenne also Friedel Herger, den heutigen Gast in Geris Ländlertipp bestens. Ihm erfüllt Radio Tell diese Woche einen Geburtstagswunsch. Mehr dazu am Mittwochabend, 22. April 2020, um 19.30 Uhr.
«Wo die Liebe hinfällt...», trifft auch auf Friedel Herger zu. Er wohnt heute in Muotathal, ist mit Gerda verheiratet und Vater von Philippund Selina. Aufgewachsen in Bürglen, brachte dem Zehnjährigen, wie zuvor auch seinem vier Jahre älteren Bruder Beni, der Vater die ersten Griffe auf der Handorgel bei. Von der Trachtengruppe Bürglen erhielt mein Gast ein damaliges Spulen-Tonbandgerät, ab dem er Tanz für Tanz hörte und lernte. Bereits mit zwölf Jahren durfte der kleine Friedel samt Vater in einer «Diräkt us»-Sendung die Bürgler Trachtenleute bei einem Tanz begleiten. Von einem Verwandten mütterlicherseits bekam der an Ländlermusik interessierte, ohne Radio und ohne Kassettenrecorder aufgewachsene junge Mann ein Grammophon geschenkt. Im Zimmer gab es weder eine Steckdose noch ein Verlängerungskabel. Auf dem Bett sitzend, hörte sich Friedel die damaligen Tänze an. Nicht aber, ohne das Grammophon vorher mittels der Handkurbel angetrieben zu haben! So lernte er Melodie für Melodie verschiedener Komponisten kennen und im Verlaufe der Zeit selber spielen.
Dass der heutige Partner Dolfi Rogenmoser auch Hergers Vorbild ist, begann ebenfalls in den eigenen vier Wänden. Erstmals lauschte er dem so typischen Schwyzerörgelispiel des Zugers. Dieser ganz besondere Zupf liess ihn - wie auch dessen Spiel auf der Handorgel - nicht mehr los. Natürlich mag Friedel auch Franz Feierabend, Franz Schmidig, Johnny Gisler oder Walter Grob; Betschart/Rogenmoser faszinierten ihn jedoch immer. Dass er dereinst Alois Betscharts
Nachfolger werden würde, stand damals natürlich noch in den Sternen.
Nach seinem Wunsch befragt, bleibt Friedel Herger bei Dolfi Rogenmoser. Nicht, weil er diesem damit die Ehre erweisen will, sondern aus Überzeugung. Es soll zum Geburtstag auch nicht ein Tanz aus den bisher gemeinsam produzierten zwei CDs «Bim Dolfi deheimä» und «Der mit dem Örgeli spielt» gewählt werden, sondern ein anderes Beispiel. In neuer Version. «Mir gefällt, wie Willis Wyberkapelle immer wieder auch alte Tänze neu und so virtuos interpretiert. Und mit der regelmässigen Wahl auch alter Stücke beweist, dass auch früher wunderbare Ländlermusik komponiert worden ist». Sagts, und wählt den Schottisch seines Vorbilds mit Zuger Bluet und selbigem Namen.
Der Titel samt Live-Telefongespräch mit Friedel Herger wird in «Geris Ländlertipp» erstmals am Mittwochabend um 19.30 Uhr auf Radio Tell zu hören sein mit Wiederholungen jeweils am Donnerstag um 13.30 Uhr und Freitag um 10.30 Uhr. Die Sendungen können auch später nachgehört werden.
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17.04.2020: Heiden Festival 2020 neu am 28.-30. Mai 2021
Das fünfte Heiden Festival sollte etwas ganz Spezielles werden. Alles war parat für dieses kleine Jubiläum und man war überzeugt, an Pfingsten den Besuchern aus nah und fern ein nochmals spannenderes und hochstehenderes Programm bieten zu können. Davon zeugen auch die bereits fertig gedruckten Programmhefte.
Die Enttäuschung ist darum gross, dass der Coronavirus ein Jahr Arbeit zunichtemacht. Bis zuletzt hatte man gehofft, dass das fast fertig organisierte Festival doch noch stattfinden kann. Stattdessen gilt es nun Absagen zu schreiben und viele sonst schon gebeutelte Künstler zu enttäuschen. Trotzdem, das OK wird sich nicht unterkriegen lassen. Das Festivalprogramm wird im kommenden Jahr ähnlich aussehen, wie es heuer vorgesehen war. Die Bands werden eingeladen, dann wieder dabei zu sein. Mit Ausnahme derjenigen Ensembles, die im Rahmen einer Tournee in Heiden aufgetreten wären, werden wohl die meisten dieses Angebot annehmen und auf den Heidler Bühnen zu hören und zu sehen sein. Für die entstandenen Kosten hofft man auf Unterstützung aus den Hilfspaketen der Behörden und auf das Verständnis unserer Sponsoren.
Im Vorverkauf über Eventfrog bezogene Festivalpässe und Einzeltickets werden den Käufern durch die Buchungsplattform automatisch rückerstattet. Nur Festivalpässe und Tickets, die über die Tourist Information in Heiden bezogen wurden, können dort zur Rückerstattung vorgelegt werden. Festivalpässe in Postkartenformat bleiben für 2021 gültig.
«Hälewie» war das Motto des diesjährigen Festivals. Dieser Mut machende Ausruf wird auch für nächstes Jahr unsere Motivation bleiben!
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17.04.2020: 31. Eidgenössisches Jodlerfest 2020 in Basel NEU am 25. bis 27. Juni 2021
Das Eidgenössische Jodlerfest Basel findet mit gleichem Programm genau ein Jahr später statt. Das Basler Organisationskomitee (OK) und der Zentralvorstand des Eidgenössischen Jodlerverbandes (EJV) haben die Verschiebung in den Sommer 2021 gemeinsam beschlossen. Der neue Termin wird möglich, weil der Grossteil der Sponsoren die weitere Unterstützung zugesagt hat und weil der Eidgenössische Jodlerverband gleichzeitig die Verschiebung der für 2021 geplanten Unterverbands-Jodlerfeste in der Westschweiz (Bösingen), in der Zentralschweiz (Andermatt) sowie im Kanton Bern (Ins) in das Jahr 2022 veranlassen konnte. Die Verschiebung des Eidgenössischen Jodlerfests Basel um ein Jahr verursacht nicht unbedeutende Mehrkosten. Die Veranstalter sind auf zusätzliche finanzielle Mittel angewiesen.
Die Veranstalter des 31. Eidgenössischen Jodlerfests Basel sind hoch erfreut, dass eine Verschiebung des Festes um ein Jahr möglich wird. Aufgrund der Covid-19-Massnahmen des Bundes konnten die 10'000 angemeldeten Jodlerinnen, Jodler, Alphornbläserinnen und -bläser sowie die Fahnenschwingerinnen und Fahnenschwinger seit Wochen nicht proben. Die Durchführung des nationalen Grossanlasses für urschweizerisches Brauchtum in Basel wäre angesichts der Umstände in der geplanten Form mit über 1’300 Bewertungsvorträgen wohl kaum zu realisieren gewesen.
Damit die Verschiebung möglich wurde, bedurfte es vorgängig der Bereitschaft der drei geplanten Unterverbands-Jodlerfeste 2021 in der Westschweiz (Bösingen), in der Zentralschweiz (Andermatt) sowie im Kanton Bern (Ins), ihre Anlässe ebenfalls um ein Jahr zu verschieben. Den Hauptbeitrag zum positiven Entscheid für eine Verschiebung leisten jedoch die Sponsoren und Partner, welche ihre Unterstützung für das Jahr 2021 zugesagt haben. Zu erwartende Mehrkosten aufgrund der Verschiebung muss das Basler OK in den nächsten Wochen und Monaten noch sicherstellen. Das OK unter der Leitung seines Präsidenten Carlo Conti wird ebenso für die Austragung 2021 zur Verfügung stehen wie die Geschäftsstelle des Jodlerfests, welche durch die Agentur Basel Tattoo Productions betrieben wird.
Das Organisationskomitee des 31. Eidgenössischen Jodlerfests Basel sowie der Zentralvorstand des Eidgenössischen Jodlerverbandes sind dankbar, dass mit der zugesagten Unterstützung der Partner und Sponsoren und der Mitarbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer das Fest im Sommer 2021 stattfinden kann. Ein grosser Dank gilt auch den Aktiven für ihr Verständnis für diese Massnahme.
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16.04.2020: Das 16. Heirassa-Festival wird auf 2021 verschoben
Das Organisationskomitee hat entschieden, das Heirassa-Festival auf 2021 zu verschieben. Es ist das Ziel, dasselbe Programm mit den gleichen Formationen vom Donnerstag, 3. Juni 2021 (Fronleichnam) bis Sonntag, 6. Juni 2021, durchzuführen.
Vor wenigen Tagen hat der Bundesrat den Corona-Lockdown um eine Woche auf den 26. April 2020 verlängert und heute, am 16. April, über die schrittweise Lockerungen informiert. Laut den Behörden können zuerst jene Bereiche geöffnet werden, in welchen "keine grösseren Menschenansammlungen entstehen und in welchen die Hygiene- und Abstandsregeln gut eingehalten werden können". Damit ist auch klar, dass Festivals und andere Grossveranstaltungen noch längere Zeit nicht möglich sind.
Das OK hat auch nach Beginn der Corona-Krise in verschiedenen Organisationsbereichen weitergearbeitet, z. B. Organisation Musikprogramm und Musikformationen sowie Konzertlokale, Vorbereitung Bauten und Installationen, Einsatzplanung Festwirtschaft, Akquise Sponsoren und Inserenten, Werbung Fachmedien, Flyer für Vorverkauf, redaktionelle Vorbereitung des Heirassa-Magazins usw. Allerdings wurde möglichst zugewartet mit der Auslösung grösserer Kosten, z.B. Druck, Inseratedispositionen usw. Dennoch entstanden erhebliche Ausgaben und Vorlaufkosten. Der Druck und die Nachfragen wurden nun immer grösser, insbesondere auch von den treuen Heirassa-Gästen bezüglich Billettreservationen, Hotelzimmerbestellungen usw. Deshalb fällte das OK den Verschiebungsentscheid auf 2021.
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10.04.2020: Besondere Ostergrüsse
Der Komponist und Musiker Reto Stadelmann mit einem musikalischen Ostergruss. HIER
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08.04.2020: Appenzeller Musik
Das Roothuus Gonten muss zurzeit wegen der Coronakrise geschlossen bleiben. Nach wie vor sind die Verantwortlichen zu den regulären Öffnungszeiten telefonisch erreichbar. Die Appenzeller Musik lebt aber auch in dieser besonderen Zeit weiter. Mit diesem Film "Der Volksmusik auf der Spur" bringt das Roothuus Gonten bestimmt viel Freude in die Stuben der Schweiz. Schaue HIER
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07.04.2020: Volksmusig im Volkshuus ist bis Ende Juni abgesagt
Nach reiflicher Überlegung hat das Organisationskomitee beschlossen, alle Events bis im Sommer abzusagen. Am 2. September 2020 soll mit den regelmässigen Volksmusikkonzerten im Volkshuus Züri wieder gestartet werden. www.volksmusig-im-volkshuus.ch
Übrigens, HIER gibt es ein musikalisches Coronavirus-Tagebuch der Organisatoren und der Musikanten!
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06.04.2020: Top aktuell: Die coronakonforme Unterhaltung!!!
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06.04.2020: Nur noch zwei!
Aktuell sind nur noch zwei grosse Folklore-Anlässe bis Ende Juni 2020 NICHT abgesagt worden:
- Heirassa-Festival in Weggis, 11.-14. Juni 2020
- Eidgenössisches Jodlerfest in Basel, 26.-28. Juni 2020
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06.04.2020: Jodelmusical 2020
Alle Jodelmusicalauftritte im März und April wurden aufgrund der bundesrätlichen Weisungen zur Eindämmung des Coronaviruses abgesagt. Verschiebedaten für diese Auftritte sind unter www.jodelmusical.ch vermerkt. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit. Über die Durchführung der Shows 1./2. Mai und 15.-17. Mai orientiert ebenfalls die Website. Im Moment wartet man noch die nächsten Entscheide des Bundesrates ab.
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02.04.2020: Brass Band Berner Oberland landet einen Video-Hit
Die Schweiz bleibt zu Hause. Zum Schutz aller. Wie lange weiss niemand. «Bismer’s hingeris hei» wird deshalb zu Hause gesungen und musiziert. Die Brass Band Berner Oberland zeigt, wie man trotz «Social distancing» gemeinsam ein Video produzieren kann. Seit dem 15. März spielt SRF 3 jeden Sonntag um 10:45 Uhr «Für immer uf di» von Patent Ochsner und ruft das Publikum dazu auf, lauthals mitzusingen. Nun setzt auch die Brass Band Berner Oberland ein Zeichen der Zusammengehörigkeit während der Corona-Krise. In Rekordzeit wurde das Lied «Für immer uf di» von den verschiedenen Musikerinnen und Musikern eingespielt und als Video veröffentlicht.
Nur eine knappe Woche dauerte es von der Idee bis zur Veröffentlichung des Videos, sagt Corsin Tuor im Gespräch mit der SRF Musikwelle. Bevor es mit den Aufnahmen losgehen konnte, musste er die Noten von «Für immer uf di» eigenhändig für Brass Band umschreiben. Das Stück habe ihm sofort gefallen, sagt er.
Das Video gibt es HIER
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04.04.2020: Etwas zum Aufmuntern!
Die Welt ist nicht mehr dieselbe wir vor einigen Wochen.
Wer hätte das gedacht!
Wohl niemand.
Im Moment machen wir alle einen schwierigen Ausnahmezustand durch.
Wir hoffen, dass das Coronavirus sich bald verzieht, so dass schliesslich alles wieder gut wird.
Und wir alle wieder normal leben und arbeiten können.
Trotz allem muss das Leben weitergehen. Übrigens, unsere Fachmagazin werden auch in diesen speziellen Monaten rechtzeitig erscheinen.
Videos zum Aufmuntern gibt es HIER
und HIER .......... oder erinnert ihr euch noch an das HIER .......... auch etwas für das Gemüt HIER .......... und einfach immer schön HIER .......... sehr erfolgreich HIER ..........
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